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Liebe Leserinnen und Leser,

 

sammeln Sie Punkte? Wenn das die Kassiererin im Supermarkt fragt, haben wir die freie Wahl. Wenn wir jedoch wieder mal den Fuß zu kräftig auf Gaspedal gedrückt haben, liegt die Entscheidung nicht in unserer Hand: Flensburg sammelt jeden Punkt für uns. Wer dabei noch Gefahrgut an Bord hat, wird seit einiger Zeit noch nachdrücklicher „belohnt“ mit Punkten in Flensburg bei 20 Stundenkilometern . So soll Abschreckung funktionieren – und da es bei gefährlicher Ladung schnell um beträchtliche Schäden gehen kann, ist das auch gut so.

 

Besser als Strafe wirkt auf lange Sicht jedoch Aufklärung. Start- und Wiederholungsschulungen sind deshalb eine ganz wichtiger Bestandteil der Gefahrgut-Arbeit. „Gefahrgut Service“ soll Ihnen dabei helfen. Hier haben wir die Grundlagen zusammengefasst, bewusst möglichst kompakt und Einsteiger-freundlich. Denn wichtig ist uns, allen Gefahrgut-Neulingen die Angst vor der Materie zu nehmen, sie zum Einstieg nicht mit Details zu erschlagen.

 

Uns ist wichtig: Wer an Gefahrguttransporten mitwirkt, sollte verstehen, wie Sicherheit hergestellt wird. Auch hier bewährt sich übrigens das Punkte-System. Punkt 1: Man muss wissen, dass es eine Gefahr geben kann – also klassifizieren. Punkt 2: Man muss dafür sorgen, dass Gefahrgut nicht frei gesetzt wird – also sicher verpacken und die Ladung sichern. Punkt 3: Man muss auch die anderen informieren – also kennzeichnen, dokumentieren. Punkt 4: Und wenn dann noch alle wissen, wie sie sich (und andere) im Ernstfall schützen, ist viel gewonnen. 4 Punkte = 4 Schritte zu mehr Sicherheit. 


Aber was ist eigentlich Gefahrgut und was ein Gefahrstoff? Eine Erklärung finden Sie hier